Der April 2015 ist geprägt von Festnahmen und Durchsuchungsbefehlen. Neben den X-Men ist auch Steve Rogers in Visier des Staats geraten. Nachts traut sich kaum mehr jemand auf die Straßen, nachdem straffällige Mutanten aus Guantanamo-Bay befreit wurden.
So, melde mich zurück. Bin wieder gesund, Gott sei dank. Versuche so schnell wie möglich alles aufzuarbeiten an Posts
Danke euch allen, langaam geht es aufwärts. Hoffe, bleibt so und ich bekomm nicht wieder einen Ruckfall wie vor kurzen. Dennoch verlängere ich weat einmal bis 14.12.2020. sollte es eher wieder gehen, werdnich versuchen zu schreiben.
Vielen lieben Dank für die Genesungswünsche.
So, hab Testergebnis bekommen. Bin covid positiv. 😔
Ja, es hatte vollkommend gereicht und Zoey war ja auch heilfroh, dass nicht mehr passiert war. Es hatte schon gereicht, dass er sie einfach betatscht und mit dem Messer bedroht hatte und dadurch aus Versehen mit ihren Kräfteausbruch ihn getötet hatte. Das zu verkraften war nicht gerade leicht gewesen, dass sie sich gar nicht einmal vorstellen wollte, wie es gewesen wäre, wenn diese Kräfte erst später ausgebrochen wären. Und auch wenn sie wollte, dass er ihre Aussage von gestern verstand, was er ja durch die Erklärung tat, so war sie auch froh nicht weiter über das Geschehene direkt sprechen zu müssen.
Bei seinen nächsten Worten nickte sie, denn seine Eltern würden es sicher seiner Schwester gesagt haben und dennoch war es wohl anders. „Tut das, denn Eltern warnen einen immer vor viel. Da nimmt man sie nicht immer ernst. Einen Geschwisterteil vielleicht eher.“ Ja, vielleicht, je nachdem wie dieses drauf war. Jemanden überbesorgten, der vor allen eine Gefahr sah, nahm man wohl eher nicht so ernst. Sie selbst hatte zwar keine Geschwister, zumindestens nicht das sie wusste. Doch sie glaubte, dass eher auf diese gehört hätte, als auf ihre Mutter. Doch herausfinden würde sie es ehe nicht mehr, also brachte es nichts groß darüber nachzudenken. Jedoch hoffte sie, dass sie wenigsten mit ihrem Hinweis über Piotr vielleicht seine Schwester dies ersparen konnte. Denn diese Erfahrung musste nun wirklich niemand machen.
Auf ihre Frage hin, ob er mehr Geschwister hatte, nahm sein Gesicht traurige Züge an und sofort bereute sie diese frage auch schon. Doch nun war diese bereits draußen, wobei sie ihn mitfühlend ansah, als er von seinem älteren Bruder erzählte. „Das… das tut mir wirklich leid.“ Kam es daher ehrlich von ihr. Ein Geschwisterteil war eindeutig schlimmer, als nie Geschwister gehabt zu haben, denn durch letzteres wusste man ja nicht wirklich, wie es war damit aufzuwachsen. Doch mit einem Geschwisterteil aufzuwachsen, dass das verstarb musste wirklich die Hölle sein. „Ich selbst hab keine Geschwister. Glaub ich zumindestens… Ach keine Ahnung, mein Vater kenn ich nicht und meine Mutter, nunja, sie hat definitiv keine weiteren Kinder.“ Sie redete wieder von sich, um ihn eben wieder von dem Verlust seines Bruders etwas abzulenken. Vielleicht half es ja. Gut, mittlerweile hatte sie eine Ahnung, wo ihr Vater sein könnte und dennoch hieß das nicht, dass da draußen nicht dennoch irgendwo ein paar weitere Kinder gab, die es ähnlich ergingen wie ihr.
Kurz hatte er dann auch schon den Blick gesenkt, sah sie dann auch wieder an, wobei er wieder in seine Muttersprache verfiel. Naja, zumindestens merkte er es gleich, denn es war nur ein Wort, dass selbst sie ohne russische Kenntnisse kannte. „Oh, das wollen wir natürlich nicht.“ Nein, verschrecken wollte sie die Tiere natürlich nicht und seine Argumentation war ja logisch, wodurch sie dies wohl wirklich besser lies und irgendwie war sie froh, dass es nicht daran lag, dass er ihr das nicht zutraute.
Natürlich bedachte Zoey in den Moment auch nicht, dass die Tiere ihre Mutation spüren konnten, auch wenn ihre Kraft scheinbar nicht aktiv war. Doch hatte auch Charles bei der Wahl der Tiere auch darauf geachtete, dass diese sich nicht so schnell verschrecken liesen und somit auch für eine Mutantenschule geeignet waren. Schließlich sollten die Kids auch teilweise im Umgang mit den Tieren lernen ihre Mutation im Griff zu bekommen. Und so war auch dieses Pferd nicht verschreckt, da Zoey´s Mutation auch nicht aktiv war. Hätte sie ihre Feuergestalt beim Verstreuen des Heues, würde das wohl definitiv anders aussehen.
Leicht nickte sie verstehend, als er bestätigte, dass er das Leben auf dem Land vermisste und ihr Blick ging zu ihm, wobei sie sah, wie viel Ballen er gleich anbrachte. Seine Kraft war wirklich erstaunlich und auch wenn sie gewusst hatte, dass er diese hatte, so war es etwas anderes diese jetzt live zu sehen. „Ähm…“ kurz war sie dadurch von dem Thema abgekommen, doch schüttelte sie dann auch schon den Kopf, um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. „Ja, das verstehe ich. Geht mir ähnlich.“ Ja, das war ja auch ein Grund, weshalb sie hierbleiben wollte und dem Team betreten wollte. Hier konnte sie nun wirklich mehr bewirken, zumal sie nicht nur zusehen und hoffen wollte, dass es irgendwann für Mutanten besser wurde. Sondern eben lieber etwas tat, damit sie dieses Ziel erreichten.
Pete meinte dann auch schon, als das Pferd an ihren Haaren anfing zu knabbern, dass es sie scheinbar mochte und dies schien wirklich zustimmen, denn so wirklich wollte es nicht aufhören, wodurch sie sich umdrehte und den Kopf leicht von ihren Haaren wegdrückte und dann die Stirn des Pferdes zu den Nüstern runter strich. „Ja, scheinbar.“ Meinte sie dann auch schon, wobei sie das Pferd ansah. Dann ging auch schon ihr Blick zu Pete, wobei sie leicht den Kopf schief legte. „Hey, solltest du mich als X-Men nicht beschützen? Wenn das Scott hört.“ Zog sie ihn dann auch schon auf, wobei sie natürlich ein Grinsen auf den Lippen hatte.
Bin auch dabei. Zwar nutze ich es kaum, weil es bei mir eher gesponnen hatte. Aber vielleicht ist das mittlerweile kein problem mehr.
Und das Scott in Gedanken gewesen war, hatte Logan ausgenutzt, zumal er der Meinung war, dass Scott diesen Schlag echt verdient hatte. Natürlich würde er sich mit ihn nicht schlagen, denn er war sich sicher, dass der Summers abkonnte und seine Meinung würde er ja mal kurz auch körperlich zeigen dürfen. Der junge Summers stolperte ein paar Schritte zurück, wobei er allerdings schaffte sich auf den Beinen zu halten und nichts anderes hatte er von den anderen erwartet. Dennoch würde es ordentlich Schmerzen, doch da musste der Summers durch. „Richtig, Summers.“ Kam es von ihm, denn wenigsten schien er ihn ja noch zu kennen.
Der junge Summers funkelte ihn dann auch schon wütend an, was durch das leuchten durch seine Brille zu sehen war und auch seine Mimik verriet, was Logan jedoch nicht wirklich störte. Sollte Scott doch sauer auf ihn sein. „achja, das sehe ich anders. Ich dachte, ihr seit Erwachsen genug, dass ich hier nicht Babysitter spielen und somit hier sein muss. Scheinbar hab ich mich geirrt.“ Warf er dann ein, denn er hatte ja wirklich erwartete, dass die X Men allein klar kamen ohne ihn. Zumal es vorher ja funktioniert hatte. Doch wahrscheinlich hatte Charles da mehr ein Auge draufgehabt als in letzter Zeit. Denn er konnte sich nur vorstellen, dass Charles Scott als Teamleader der X Men einfach zu freie Hand gelassen hatte und den jungen Summers dadurch dies geschehen war.
Dann fing Scott auch schon von einer Pamela zu reden, wodurch Logan die Stirn runzelte, denn der Name sagte ihm rein gar nichts. Natürlich war ihm klar, dass der Andere somit vom anderen Thema ablenken wollte und ihm lag auf der Zunge, dass er keine Pamela kannte. Allerdings beschloss er der Sache auf den Grund zu gehen, weshalb er seinen Geruchssinn auf Scott konzentrierte, um heraus zu finden, ob er diesen Geruch von dieser Pamela vielleicht kannte. Etwas musste Scott ja nach diesem Riechen, wenn diese in seiner Gegenwart gewesen war. Und sofort fiel ihr der Geruch auf, der seinen ähnelte und sofort wusste er von wem er sprach. „Ihr Name ist Laura.“ Das Musste er mal so klarstellen, denn schließlich war Pamela nun wirklich nicht ihr Name und irgendwann würde Scott dies ehe erfahren, denn Logan wollte diese an dieser Schule wissen. Zwar würde das noch dauern, doch nunja, er würde es ja dennoch wissen können. Das sie seien Tochter war, irgendwie, dass behielt er dann doch lieber für sich. „Wobei braucht sie den Hilfe? Hat sie dir eine Nummer gegeben???“ fragte er dann auch schon nach.
Natürlich hatte er auch noch etwas anderes wahrgenommen, denn auch Jean roch er an Scott und deren Geruch war anders als sonst. Doch da Laura vorging, schob er diese Tatsache erst einmal zu Seite.
Logan hatte nach allen, was letztes Jahr war, eine Auszeit genommen, zumal Laura ihn scheinbar nicht zu brauchen schien und das Warten hatte ihn schon etwas verrückt gemacht. Zwar hatte er im Institut etwas mit Training zu tun gehabt und hin und wieder an Einsätzen der X Men teilgenommen und dennoch hatte er das Gefühl gehabt Abstand zu brauchen. So war er ziellos durch die USA gereist und hatte immer mal wieder kurze Zwischenstopps gemacht, wo er etwas gearbeitet hatte, um etwas Geld zu verdienen. Zwar hatte er auch versucht sich aus den Problemen der Menschen heraus zu helfen, doch wenn wehrlose Personen Hilfe gebraucht hatten, hatte er sich dann doch einschalten müssen und diesen geholfen. Und so hätte es noch eine Weile weiter gehen können, doch dann erreichten ihn die Nachrichten, woraus er erfuhr, dass Scott, Bobby und Jean verhaftet wurden. Zwar waren sie laut der Nachrichtensprecher auf Kaution wieder draußen, doch eine Verhandlung würde es geben und es schien nicht gerade gut für die drei zu stehen.
So hatte sich Logan auf den Weg zum Institut gemacht, wo er einen Tag später ankam. Es war bereits Abend und die erste Person, die er traf, war Ororo, die er auch schon nach den drein fragte. Jean war bereits ins Bett gegangen, da es ihr nicht so gut zugehen schien, was Logan`s Sorge schon erhöhte. Wo Bobby war wusste sie nicht und auch nicht genau, wo Scott war, jedoch das dieser unterwegs war und sicher bald wiederkommen würde. So hatte sich Logan ein leeres Zimmer bezogen, in dem er seinen Rucksack in dieses abstellte und dann auch schon ein Bier rausholte, um damit sich vor dem Haus platzierte. Es dauerte schon eine Weile und war mittlerweile schon dunkel, als ein Auto kam und in die Garage fuhr. Logan leerte sein Bier in aller Ruhe und als die Person Richtung Haus kam, hatte er es leer und stellte es ab. Dann schritt er leise auf die Person zu, die sich wirklich als Scott herausstellte und so in Gedanken schien, dass er ihn nicht bemerkte. Etwas was Logan natürlich vor hatte zu nutzen und so kam es, dass er auch schon Scott einen ordentlichen Schlag ins Gesicht verpasste. „Fang jetzt bloß nicht an zu jammern, denn du hast eindeutig mehr verdient. Mich wundert es ja nicht, dass du Mist baust, aber musstest du da echt Jean und Bobby mit reinziehen?“ kam es ziemlich verständnislos von ihm. An Jean´s stelle hätte er mit Scott Schluss gemacht, aber diese diesen Idioten wirklich zu liebe und wie hieß es so schön. Liebe macht blind. Er konnte nur schwer verstehen, was diese in Scott sah. Zumal dieses Ereignis deutlich zeigte, dass sie ohne Scott besser dran wäre.
Natürlich war die Angst durch einen angriff aus Notwehr jetzt nicht überwunden, doch es war wirklich ein Anfang auf den aufbauen konnte. Das wusste selbst Zoey, wobei sie dies heute wohl erst in Ruhe bearbeiten musste. Doch die Angst hatte nach den Treffer überwogen, aus dem Team geflogen zu sein sowie genauso die Verwirrung, dass sie beide keinen Kratzer von den Treffer es jeweiligen Anderen hatten, wodurch sie die Schuldgefühle verdrängt hatte, Ihn getroffen zu haben. Das sie sich damit aber noch auseinandersetzen und somit den stellen musste, war ihr sehr wohl noch klar. Und ja, sie kam da nach ihrem Vater, denn auch vor diesem Training war ihr klar gewesen, das sie sich dadurch kämpfen musste und sie würde dies, wie bisher auch immer, wenn es um eigene sportliche Erfolge betraf, die sie sich selbst gesetzt hatte. An Wettkämpfen hatte die junge Frau ja nie teilgenommen und auch nicht das Bedürfnis dies je zu tun.
Sie seufzte leise und senkte den Blick, als Scott sprach und nickte schuldbewusst. „Ja, hab ich.“ Gestand sie, denn das zu leugnen wäre ja eine Lüge. Sie hatte ja wirklich so gedacht, auch wenn sie es nun natürlich bereute, da sich ja zeigte, dass sie dies wirklich falsch vermutet hatte. Und ja, er hatte recht, es war ein Fehler gewesen und auch, das sie nicht bedacht hatte, dass es wirklich so hätte sein können, dass sie auch über ihren Schatten sprang. Etwas wozu sie ja fast gegen Ende mit Piotr bereit gewesen war, eben ehe Scott erschienen war. Sie hatte nur die Liegestütze hinter sich bringen müssen und hatte ja gehofft, dass sie dann ihren eignen Widerstand so erschöpft hatte, dass sie eben dazu fähig war. Doch es war eben anders gekommen.
Aber was wäre gewesen, wenn sie es so schnell geschafft hätte, wie es eben erwartet wurde. Was wäre dann gewesen?? Sie wusste es nicht und auch nicht, was sie geglaubt hatte, was er getan hätte, wenn es so gewesen wäre. „Ehrlich gesagt hab ich nicht weitergedacht.“ Warf sie ein, denn diese Option hatte sie überhaupt nicht bedacht, wie e bereits festgestellt hatte. „Ja, … ja, das weiß ich jetzt auch. Nur vorhin schien es anders und dass die logische Erklärung, warum du etwas von mir verlangst, was ich nur schwer schaffen kann.“ Gestand sie, denn so war es ja. „Es tut mir wirklich leid, dass ich das angenommen hab. Ich war nicht nur Pete gegenüber unfair, sondern auch dir gegenüber.“ Kam es entschuldigend und reumütig von ihr. Sie wollte auch gar nicht mehr darüber nachdenken, was sie dann gedacht hätte. Denn sie hatte eben soweit nicht gedacht und das Gespräch zeigte, dass es auch unnötig wäre in die Richtung zu denken. Denn es wäre einfach falsch.
Nein, dass seine Eltern nicht mehr lebten, wusste Zoey nicht. Sie hatte sich dies auch ehrlich gesagt nie gefragt, sondern eher angenommen, dass diese einfach wie bei vielen anderen mit Scott`s Mutation nicht klar kamen und deswegen diese nie hier waren. Hinzu kam, dass sie auch nicht sonderlich an den Leben der Lehrer hier interessiert gewesen war, denn ab zusehen von dem Unterricht hatte sie nicht viel mit diesen zu tun. Okay, etwas mit Jean, aber selbst von deren Familie wusste sie gar nichts und auch hatte sie nie interessiert, wie Scott und diese kennen gelernt hatten. Es war einfach ihre Sache, die sie nichts anging.
Dann nickte sie erleichtert. „Danke, denn ehrlich gesagt muss ich das wirklich verdauen. Ich meine, ich hab nie erwartet jemals jemand von den Familienzweig je kennen zulernen.“ Ja, daher hatte sie in dieser Richtung auch nie Gedanken gemacht, wie sie dann damit umgehen würde bzw. sollte. In Grunde hatte sie eine Schutzmauer aufgebaut und somit ihren Vater, sowie dessen Familienzweig verdrängt.
Allerdings schoss ihr nun etwas anders durch den Kopf und dies rutschte ihr dann auch schon ohne Nachdenken raus. „Deswegen hat sie es gewusst.“ Erst als sie die Worte ausgesprochen hatte, wurde ihr bewusst, dass sie dies laut gesagt hatte und sah Scott erschrocken an. Verdammt. „Ich… ähmmm, sollte dir wohl etwas sagen.“ Nur wie sollte sie anfangen??? Zumal sie doch ihre Mutter eigentlich nicht in Schwierigkeiten hatte bringen wollen, doch nun würde sie wohl schwer ringherum kommen, denn selbst wenn sie zumachte, könnte er Jean drauf ansetzen und so rausfinden. Okay, ob er dies machen würde, jetzt wo er wusste, dass sie seine Cousine war, wusste sie nicht und dennoch war es wohl besser, sie sagte es ihn, als das er es anders raus fand. „Meine Mum wusste schon von den X-Men bevor ich an diese Schule kam. Sie meinte, dass mein Vater ihr das erzählt hat und er das von einem Bekannten hat, der ein X-Men war. Allerdings wird sie das wohl eher gesagt haben, damit ich ihn nicht hier suche. Sie hat mir das mit den X Men auch erst den Tag bevor ich an diese Schule gekommen bin, gesagt und nach dem Gespräch mit dir, war sie sich deswegen auch sicher, dass du ein Mitglied der X Men sein musst. Sie meinte, das du ja mitbekommen müsste, was an dieser Schule vorging. Allerdings wird es wohl eher daran liegen, dass sie das eben von deinem Onkel weiß und schlussgefolgert hat, dass du in seine Fußstapfen getreten bist.“ Ja und nun wurde ihr auch klar, warum ihre Mutter sauer war, dass sie nun ein X Men werden wollte. Sie trat damit unbewusst ebenfalls in die Fußstapfen ihres Vaters. War dies also noch so eine gute Idee???
Nein, für seine Statur konnte er nun wirklich nichts und dennoch verleidete diese einen zu Vorurteilen, besonders wenn man noch wusste, dass er Russe war. So war es eben auch Zoey ergangen, wodurch sie geglaubt hatte, dass er einer der harten Kerle war und daher hatte sie auch nie wirklich vorher das Bedürfnis gehabt überhaupt mit ihm zu reden. Klar, hatte sie gewusst, dass sie ihn eine Chance geben musste, wenn sie ins Team wollte und das hatte sie ja auch versucht. Doch das hieß ja nicht dennoch, dass man keine Vorurteile hatte, auch wenn dies nicht richtig war. Ja, so hatte sie auch anfangs geglaubt, dass er es war, der sie nicht im Team wollte, da er eben Frauen in diesen nicht gut fand und mit Jean, Kitty und Storm musste er ja klarkommen, denn diese waren nun einmal vorher da. Zumindestens hatte sie dies angenommen, naja, bis eben rauskam, dass Scott diese Art von Training wollte und sich nach und nach gezeigt hatte, dass ihre Einschätzung von ihn völlig falsch war. Nein, er war nicht der knallharte Kerl, denn man nach seinem Aussehen vermutet, sondern eher ein sanfter Riese.
Er stimmte ihr zu und sie nickte nur, denn dazu gab es wohl so nichts mehr zu sagen, denn es war ja wirklich etwas, was man nicht gern herum posaunte. Sie war sich nicht mal sicher, das Typen eher abschrecken würde, wenn diese es wussten, weil sie dadurch wüssten, dass sie dadurch eher Geduld bei ihr mitbringen müssten. Doch bisher war das auch egal, denn sie hatte ja bisher nicht wirklich Interesse an jemanden gehabt und so hatte bisher jeder einen Korb bekommen, wenn diese versucht hatten anzubaggern. „Schon okay, in Grunde ist ja nicht wirklich viel passiert, außer dass er mich betatscht hat.“ Was nicht hieß, dass es sie nicht dennoch traumatisiert hatte. „Meine Kräfte haben mich ja in Grunde gerettet, auch wenn es so nichthatte enden müssen.“ Ja, sie versuchte es etwas herunter zu spielen, denn sie wollte zu viel Mitleid nicht. Es brauchte ihr nichts. Was sie eher brauchte war wohl, dass man ihr dadurch Zeit gab, besonders mal ihr späterer Partner, denn sie glaubte schon, dass ihr anfangs Nähe schwerfallen würde.
„Das wird es nicht, wenn sie nicht im Dunkeln allein unterwegs ist. Sag ihr einfach, dass sie immer mit jemanden gehen soll.“ Warf sie dann ein, wobei man ihr natürlich ansah, dass sie überrascht war, dass er eine Schwester hatte. „Und sie soll nicht mit Fremden allein unterwegs sein.“ Ja, das waren Tipps, die Zoey dieser nur geben konnte, wobei das Piotr dieser selbst sagen musste. Sie kannte diese ja nicht. „Du hast also eine Schwester, das ist cool. Hast du noch mehr Geschwister?“ fragte sie dann auch schon neugierig. Irgendwie fragte sie sich insgeheim dadurch, wie es bei ihr war. Gut, ihre Mutter hatte definitiv keine Kinder mehr, aber hatte ihr Vater noch welche gezeugt, von dem er nichts wissen wollte und wodurch Scott auch nichts davon wusste. Möglich schien es sehr wohl.
.Ja, es war ein Anfang und ihr war ja klar, dass es ihn nicht so leicht fallen würde das nicht persönlich zunehmen. Doch sie hoffte etwas, dass er durch ihre Worte es ihn etwas leichter viel, denn wenn ihr Temperament mit ihr durchging, konnte sie nicht sagen, ob sie nicht doch aus Versehen etwas sagte, was sie so nicht meinte. Auch gestern war eher aus Abwehr und Selbstschutz.
Als er meinte, das sie dann erst einmal die Heugabel weg liesen, ob sie leicht eine Augenbraue und sah ihn skeptisch an. „Traust du mir den Umgang nicht zu?“ Irgendwie schien es so, denn warum würde er diese sonst lieber weglassen wollen. Traute er ihr nicht zu, dass sie vorsichtig sein würde???Sie wusste es nicht und daher war wohl nachfragen besser, um nicht Missverständnisse aufkommen zu lassen.
Er gab ihr dann Anweisung, was sie tun sollt und aufmerksam hörte sie ihn zu und ihr <blick folgte dann auch schon zu dem Pferd, das leise schnaufte. „Okay.“ Meinte sie, als sie von dem Heu eine ordentliche Ladung nahm und damit in den Stall ging, um es eben zu verteilen, wobei sie darauf versuchte zu achten dies auch gleichmäßig zu machen.
Dann sprachen sie darüber, wo sie herkamen und leicht grinste sie, als er meinte, dass er nicht angenommen hatte, dass Stadtleute keine harte Arbeit scheuten. Na dann ist ja gut.“ Meinte sie dann auch schon, während sie erneut Heu holte, um eben dieses in der Box zu verteilen. Dann beantwortet er ihre Frage und ohne zu ihn zu sehen, nickte sie leicht. „Da ist es sicher schön. Vermisst du diese und deine Familie?“ fragte sie ihn dann auch schon. Unterdessen war sie wieder in der Box und verteilte das Heu, als das Pferd sich von hinten näherte und an ihrem Haar, dass zu einem Zopf gebunden war, anfing zu knabbern. „Hey.“ Kam es grinsend von ihr, wobei sie leicht den Kopf drehte und versuchte mit der Hand ihren Zopf von den Maul des Pferdes weg zu bekommen. „Die sind nicht zum Fressen.“ Meinte sie dann auch schon, wobei sie natürlich das Pferd meinte.
In Grunde wusste Zoey selbst, dass man Personen nicht nach Herkunft beurteilte. Doch bei den Russen war es ihr einfach nicht anders gegangen, denn sein auftreten war eben auch ziemlich mächtig, durch seine Größe und Statur. Ja, dadurch war es leider dadurch dazu gekommen. Doch ändern konnte sie es nicht mehr und ob sie wirklich anders gehandelt hätte, hätte sie ihn anders eingeschätzt, wusste sie nicht wirklich. Gestern war sie einfach völlig überrumpelt und überfordert gewesen von dem, was man von ihr verlangte und sie hatte sich sprichwörtlich mit Händen und Füßen gewehrt.
Nun Zoey hatte ihn auch noch bitten wollen, dass nicht weiter zu erzählen, denn nicht viele wussten davon. Doch Piotr kam ihr zuvor und dankbar sah sie ihn an. „Danke, das bedeutet mir wirklich sehr viel. Ich meine, damit geht man ja nicht hausieren und gestern war es nur rausgerutscht, da du mich gefragt hast, was ich tun würde, würdest du mich angreifen. Irgendwie kam die Situation von damals hoch. Dieser Typ… er hatte zwar nicht deine Größe, aber er war schon sehr muskulös gewesen und nur dadurch ist es mir auch rausgerutscht.“ Okay, es war eine Drohung gewesen und hatte in den Moment auch sicher so geklungen, als wenn es ihr nichts ausmachen würde, zu töten. Doch das stimmte nicht wirklich und irgendwas in ihr wollte, dass er wirklich verstand.
Und nein, Bobby wusste nichts davon und das ob wohl er ihr bester Freund war. Doch anfangs hatte sie sich nicht getraut und später, nunja, hatte sie es eher verdrängt, als das sie das Bedürfnis gehabt hatte mit diesen darüber zu reden. Ja, vielleicht war auch da die Angst, dass er es anders sehen könnte und somit eben doch nichts mehr mit ihr zutun haben wollte, auch ein Grund gewesen es ihm eben nicht zu sagen. So genau konnte es Zoey nicht sagen.
Ihr war wichtig zu sagen, dass er dies nicht so persönlich nehmen sollte, wenn eben ihr Temperament wieder mit ihr durchgehen sollte und er wollte es versuchen. Ganz befriedigend war diese Antwort zwar nicht, denn ihr wäre es irgendwie lieber, dass es ihm leichter viel. Aber anderseits zeigte es auch, dass er absolut kein Macho war, sondern ein wirklich sensibler junger Mann. „Das ist ein Anfang.“ Meinte sie dann auch schon, wobei sie leicht den Kopf schief legte.
Sein Grinsen entging ihr schon, da sie sich eben auf den Heuballen und darauf diesen zu Piotr rüber zu tragen, konzentriert hatte. Und mit seiner Einschätzung lag er richtig, dass sie sich bei den Ballen nicht helfen lassen würde. Nein, sie würde es durch Ziehen und diesen rübertragen und das ohne Hilfe, auch wenn er nicht leicht war. Dennoch konnte sie nicht leugnen, dass sie froh war, als sie es geschafft hatte und diesen abstellen konnte. Zwar hätte sie sicher geschafft nach und nach noch einen zu holen, doch würde es eben doch viel Kraft in Anspruch nehmen und warum sollte sie schleppen, wenn er so kräftig gebaut war?
„Nein, aber ich lern schnell. Sag einfach, was ich tun muss.“ Beantwortet sie seine Frage ehrlich. Zwar hatte sie als Kind schon ein paar Mal auf einem Pferd gesessen. Doch das hieß ja nicht automatisch, dass man auch hatte misten müssen.
Und dann fragte er auch schon, wo ihre Familie lebte und kurz wurde sie still, während sie ihn beobachtete wie er den Ballen öffnete. Ihre Familie war so ein Thema, wobei ihre Mutter sicher nicht das Problem war, aber ihr Vater da schon. „Ich hab nur meine Mum und wir haben in Oklahoma City gelebt und ja, somit bin ich ein Stadtkind. Aber wehe du denkst jetzt, dass ich mir für harte Arbeit zu schade bin, denn dies stimmt nicht.“ Ja, dass musste gleich mal klargestellt werden. „Und deine???“ kam dann auch schon die Gegenfrage, wobei sie ihn gespannt ansah. Wenn sie raten müsste, würde sie bei ihm definitiv auf Land tippen,denn er schien von Stallarbeit schon mehr Ahnung zu haben.
Er mochte nicht geflucht haben, doch für Zoey hatte es so gewirkt. Denn es schien so logisch, dass er dies auf Russisch gemacht hat, damit sie es am ende doch nicht verstand. Das er dies übersetzt hatte, kam ihr nicht in den Sinn, denn dann hätte man doch evtl. so etwas wie, ich meinte das oder das, gesagt. Oder zumindestens so ähnlich. Doch anderseits konnte selbst der friedliebendste Mensch mal fluchen und da sich ehe gezeigt hatte, dass er anders war, als gedacht, hatte sie beschlossen das scheinbare fluchen nicht anzusprechen.
Das er den Blick senkte, zeigte ihr nur noch mehr, dass sie ihn wirklich verletzt hatte und das tat ihr nun im Nachhinein leid. Doch anfangs des Trainings hatte sie auch irgendwie geglaubt, dass ihn das kaum etwas ausmachen würde und er ehe eine Frau kaum ernst nehmen würde. Doch schon im lauf des Trainings hatte sie bemerkt, dass es nicht so war, aber einlenken war einfach nicht möglich gewesen. Denn dann hätte er sie wohl aufgefordert ihn doch zu versuchen zutreffen. „Danke.“ Kam es dann auch schon ehrlich von ihr, denn sie war wirklich froh, dass er nicht böse war und auch irgendwie verstand. Gut, er hatte nicht diese Erfahrung gemacht, wodurch er es wohl nie wirklich verstehen würde, doch er versuchte es zumindestens zu verstehen und das war ja schon etwas Wert.
Er nickte darauf, das es für sie okay war und hörte ihr dann auch weiter zu. Allerdings hieß es nicht, dass wenn es für sie Okay war, auch wirklich für ihn okay war und sie wollte nicht, dass er sich wegen Scott verpflichtet fühlte. Wenn er es nicht wollen würde, würde sie mit den Älteren sprechen, der evtl. ihr Cousin war. Etwas was noch immer eine komische Vorstellung war und wahrscheinlich würde sie es erst so richtig realisieren können, wenn sie es Schwarz auf Weiß hatte. Ein Grund, weshalb sie bisher auch noch nicht mit ihrer Mutter gesprochen hatte und das ob wohl sie mit ihr sonst über fast alles redete.
Das es für ihn auch in Ordnung war, lies sie lächeln und schnell nickte sie erleichtert. „Super.“ Meinte sie dann auch schon, wobei sie dann jedoch den Kopf etwas schief legte und ihn entschuldigend ansah. „Sollte mein Temperament aus irgendeinem Grunde wieder auszubrechen, Versuchs es nicht persönlich zu nehmen, denn meistens hat es eher mit mir zu tun, als mit anderen.“ Kam es dann auch schon von ihr und vielleicht half es ihm ja etwas, denn garantieren konnte sie für ihr Temperament leider nicht wirklich. Ja, das war wohl etwas, was sie von ihrer Mutter hatte oder vielleicht auch an ihren Kräften lag, wer wusste das schon so genau. Sie konnte es nicht sagen.
Irgendwie war sie froh, dass er ihr Angebot zu helfen annahm und sie nicht gleich wieder wegschickte. Kurz folgte ihr Blick seinen zu den Heuballen und nickte dann auch schon. „Okay, mach ich.“ Meinte sie auch schon, als sie zu diesen rüber ging, einen schnappte und diesen mit Mühe rüber trug. Zwar hatte die dunkelhaarige Kraft, dennoch waren diese nicht gerade leicht und so war sie auch froh, als den Ballen bei Pete abstellen konnte. „vielleicht sollten wir tauschen, denn ich glaub in tragen bist du besser.“ Warf sie dann ein, wobei sie ihn etwas frech grinsend ansah. Okay, vielleicht brauchte er auch kein Heu mehr, aber dann würde er es sagen können.
Pete erwiderte ihre Begrüßung mit einen verhaltenen lächeln, was ihr schon zeigte, dass er vom Vortag noch zu knabbern hatte. Etwas was sie ihm vor dem gestrigen Training nicht zugetraut hatte, sondern ihn eben als typischen Russen eingeschätzt hatte und sein fluchen bei ihrer Weigerung hatte ihr noch mehr das Bild vermittelt. Erst nach und nach hatte sie bemerkt, dass sie mit ihrer Einschätzung falsch lag, doch zurück hatte sie da nicht gekonnt.
„Doch ist es. Ich hab dich verletzt und das ob wohl du es nicht verdient hast. Ich war einfach total drüber, da ich zwar ins Team wollte, aber noch nicht bereit für das, was von mir verlangt wurde.“ Natürlich hatte sie auch dadurch anfangs angenommen, dass er sie nicht im Team wollte, weil sie eben ein Mädel war. Doch das es nicht daran lag, hatte sich ja dann mit der Aussage, dass Scott ihn angewiesen hatte dies von ihr zu fordern, erledigt.
Als er meinte, dass Scott meinte, dass sie weiterhin miteinander trainieren würden, zeigte es ihr, dass Scott nach dem Training mit den Russen gesprochen hatte. Und ehe sie etwas sagen konnte, sprach er weiter und leicht legte sie den Kopf schief. „Ja, ja klar. Für mich ist es okay, vorausgesetzt das es dies auch für dich ist. Ich meine, ich war schließlich nicht gerade …“ Sie suchte nach dem richtigen Wort, bis sie es auch schon fand. „…angenehm.“ Und das war wohl eher eine Untertreibung, aber nun gut. „Ich will nicht, dass du dich verpflichtet fühlst, nur weil Scott dies gern hätte.“ Nein, denn so wäre eher zwang und ob so ein Training was brachte, bezweifelte sie sie.
„Kann ich dir helfen?“ fragte sie dann auch schon, wobei sie auf die Heugabel deutete. Okay, sie hatte diese bisher nie benutzt, da sie nie eine Box ausgemistet oder mit frischem Heu befüllt hatte. Doch man lernte ja bekanntlich nie aus und wenn es half evtl. eine Freundschaft aufzubauen, warum auch nicht.
Natürlich wusste er dies, denn er kannte ja ihre Kräfte und würde schon durch ihre Tötung aus Notwehr darüber bewusst gemacht haben, wie es dazu gekommen war. Gut, da war es kein Feuerball gewesen, doch der zulange Kontakt mit ihrer Feuergestalt hate gereicht, dass ihr Angreifer dermaßen Feuer gefangen hatte, er sich somit schwere tödliche Verletzungen zugezogen hatte.
Als er dann weitersprach, seufzte Zoey und natürlich wusste sie dies. „Das ist mir klar.“ Warf sie ein, denn das beste Beispiel dafür war der Angriff auf das Institut durch diesen einen Mutanten, der Bobby dermaßen schwer verletzt hatte. Das sie an den Tag geschwänzt hatte, hatte sie Scott nach der Aussprache mit Bobby gebeichtet, was ihr nicht gerade leichtgefallen war. Natürlich war Scott davon gar nicht begeistert gewesen und dennoch war sie zu ihrem Glücke ohne Strafe davongekommen. „Und ich wird daran arbeiten.“ Fügte sie hinzu, denn das sie dies musste, war ihr klar. Natürlich hatte sie nicht vorgehabt, dass Problem gleich im ersten Training anzugehen, doch nun war ihr diese Entscheidung eben bereits aus der Hand genommen wurden.
Sie sagte nichts zu seinen Worten, dass er ihr es dann gesagt hätte, da sie nicht wusste, was sie sagen sollte. Dann fügte er auch hinzu, dass er nichts davon hielt, jemanden anzulügen und schnell sah sie erschrocken auf. „Das.. das hatte ich nicht angenommen. Ich dachte, dass du eben die Tötung aus Notwehr als den Grund um mich abzulehnen den anderen ja nicht sagen kannst, da du damals gesagt hast, dass es nicht viele Wissen sollten und du dich deswegen verpflichtet fühltest mir eben eine scheinbare Chance zu geben.“ Gestand sie dann auch schon, wobei sie das nicht als böswillig von ihm sah, sondern eher als Verhindern von Unruhen im Team, da man sonst die Ablehnung ohne Training so kaum jemand verstanden hätte.
Nein, da half wirklich nicht, dass sie sich drei Jahre kannten, denn so wie er in ihr vorher nur eine Schülerin gesehen hatte, hatte Zoey eben ihn in nur den Lehrer und stellvertretenden Schulleiter gesehen. Ja okay, auch den Anführer der X-Men, eine Respektperson und nun sollte ausgerechnet diese ihr Cousin sein. Das war schon komisch und Gewöhnung bedürftig, zumal Zoey absolut nicht wusste, wie sie nun mit ihm umgehen sollte. Eins stand jedoch für sie fest, Vorteile oder Sonderbehandlungen in der Schule oder im Team erhoffte sie sich dadurch nicht und sie glaubte auch nicht, dass sie dadurch welche hätte. Nein, sie brauchte auch keine, denn sie hatte sich bisher alles doch allein erkämpft und würde es weiterhin. Okay, sie hatte immer wieder Unterstützung, aber das reichte doch schon und war manchmal viel mehr wert.
Sie sollte es seine Sorge sein lassen. Nunja, sie hatte es ihm gesagt, damit er sich bewusst machte, dass es Ärger mit seinem Onkel geben konnte, wenn er sie in seine Familie aufnahm und nicht hinterher hieß, er hatte es nicht gewusst. Denn das Scott eine enge Bindung zu seinem Onkel hatte, wusste hier an der Schule wohl jeder. Dieser besuchte ja Scott immer wieder, wodurch auch Zoey diesen bereits über den Weg gelaufen war und dennoch hatte sie nie wirklich mit ihn etwas zu tun gehabt, außer vielleicht mal zu grüßen. Aber wie auch, sie hatte nie gewusst, dass sie mit diesem Mann verwandt sein könnte und somit war er am Ende einfach der Onkel von Scott gewesen und mehr eben nicht. Natürlich fragte sie sich, was gewesen wäre, wenn sie es gewusst hätte und ihn begegnet wäre. Hätte sie ihn ignoriert?? Oder hätte sie ihn angeschrien??? Sie wusste es nicht.
Allerdings nickte sie dann nur noch, dass er seine eignen Entscheidungen traf, denn das tat er ja wirklich. Er war alt genug und wusste ja nun auch, um das Risiko sich mit seinem Onkel zu verkrachen. Das es so nicht kommen würde, wusste sie ja nicht, denn sie war sich ja sicher, das ihr Vater sie nicht gewollt hatte.
Allerdings hatte er wohl auch damit recht, dass es somit wirklich an sie lag, ob sie dies wollte oder eben nicht. Unsicher trat sie von einem Fuß auf den anderen, während die Gefühle nur so in ihr wüteten. „Ich… ich denke schon, dass… also das ich das wollen würde.“ Kam es dann doch etwas zögerlich von ihr. Und nein, ihr zu sagen, dass sein Onkel ihn nach den Tot seiner Eltern aufgenommen hatte, wäre wohl wirklich nicht hilfreich, denn sie hätte sich dann nur noch ungewollter gefühlt. Denn wie erklärte man den das, sein eignes Kind nicht zu wollen, aber ein anderes aufzunehmen. Wahrscheinlich war ihn ein Baby und Kind zu anstrengend und konnte mit halben Teenagern mehr anfangen. Ja, vielleicht war es auch die Tatsache, dass Scott ein Junge war und sie ein Mädchen. Aber da sie dies nicht wusste, kamen ihr diese Gedanken natürlich nicht.
Natürlich hatte er recht damit, dass sie mit einem Treffer mit einem Feuerball niemanden sofort tötete und dennoch konnte es blöd ausgehen. „Schon, aber wenn ich nicht rechtzeitig reagiere, kann diese Person sehr wohl schwere Verbrennungen davontragen, die auch tödlich sein können, wenn die Kleidung zum Beispiel Feuer fängt.“ Warf sie dann auch schon ein. Schließlich hatte sie diesen Typen damals auch nicht sofort getötet, sondern ihn so schlimme Verbrennungen zugefügt, dass diese eben zum Tot geführt hatten. Gut, damals hatte sie ihre Kräfte nicht kontrollieren und somit das Feuer nicht gleich wieder löschen können. Doch da sie bisher nie wieder versucht hatte, bewusst gegen jemanden einzusetzen wusste sie eben auch nicht, wie schnell sie sein würde. Was war, wenn sie in eine Art Schockstarre geriet, wenn sie jemanden traf? Okay, nun bei Scott schien dies nicht geschehen zu sein und dennoch war sie sich nicht sicher, ob sie unbewusst das Feuer schneller gelöscht hatte und er deswegen keine Verletzungen hatte. Zumindestens konnte dies eine Erklärung sein, warum eben er nicht verletzt war, was jedoch nicht erklärte, warum sie es durch seinen Treffer nicht. Außer sie hatte wirklich eine neue Kraft.
Nein, es war wirklich keine Absicht oder Berechnung gewesen. Das Einzigste, was sie damals gewollt hatte, war das der Typ sie in Ruhe lies, doch dafür hatte sie nun wirklich ihn nicht töten müssen. Doch es war leider geschehen, da ihre Kräfte herausgebrochen waren, von den sie bis dahin keine Ahnung gehabt hatte. „Ja, das hast du und war es ja auch. Und dennoch, hätte es sein können, dass du so jemanden nicht im Team willst, die bereits eben getötet hat. Notwehr hin oder her.“ Zu den Zeitpunkt wusste sie ja nicht, dass er selbst auch schon aus Notwehr getötet hatte tun müssen. Hätte sie es vorher gewusst, hätte sie wohl wirklich nicht angenommen, dass er sie nicht im Team haben wollte. So hingegen hatte es so gewirkt und daher hatte sie Piotr auch das so gesagt, wenn auch nicht, weil sie glaubte, dass es war, weil sie bereits getötet hatte. Auch wenn sie diese Bombe vor den Russen auch platzen lassen hatte, wobei dies eher dazu gedient hatte, dass er nicht auf die Idee kam sie anzugreifen.
Ja, sie kannte Kurt besser als Piotr, denn sie waren im gleichen Jahrgang. Dadurch wusste sie auch, dass dieser ganz okay war und dennoch hatte Zoey nicht wirklich viel mit ihm zu tun. Aber das lag nun nicht wirklich an ihm, sondern wohl das sie mit dem anderen Geschlecht eher schlecht als recht umgehen konnte und nur schwer Nähe zulies. Vielleicht lag es auch an den fehlenden Vater, die dauernden Partnerwechsel ihrer Mutter und den Angriff auf sie damals im Park, wer konnte das schon so genau sagen. Ja, Zoey wusste sogar, dass dadurch geglaubt wurde, dass sie Lesbisch war, was die junge Frau nicht wirklich störte. Sollten diese doch glauben, was sie wollten, wenn sie dadurch ihre Ruhe hatte und dass sie nicht lesbisch war, wusste sie schließlich. Denn auch wenn sie wenig mit dem anderen Geschlecht zu tun hatte, liesen diese sie nicht kalt. Hier und da wagte sie ja schon mal einen Blick, wenn sie einen interessant fand. Aber oft lag es am Aussehen als an der Persönlichkeit, wodurch sie sich schlussendlich nie wirklich verliebt hatte.
Natürlich konnte man auch einen Lehrer vertrauen und doch war sie durch das Training doch viel zu aufgewühlt, um sagen zu können, ob sie das konnte. Schließlich hatte sie bis vorhin geglaubt. Dass er sie eben nicht im Team haben wollte. So schwieg sie zu diesen Worten nur. Und auch zu seiner Zuversicht, dass Piotr und sie das Hinbekommen würden, schwieg sie und hoffte, dass er wirklich recht hatte. Denn für das Team war es einfach förderlicher, dass sie miteinander klarkamen.
Für Zoey war es wichtig gewesen klar zu stellen, dass ihr Vater sie nicht gewollt hatte und es ganz sicher nicht an ihrer Mutter gelegen hatte. Denn mal ehrlich, sie vertraute dem, was ihre Mutter sagte, schließlich gab es doch keinen Grund das sie sie anlog. Sie liebte sie doch und wollte schließlich nur das beste für sie. Da ihr den Vater zunehmen, schien unlogisch. Und er widersprach ihr dann zum Glück nicht, sondern erwiderte nur, dass er damals selbst ein Kind war. Und genau das war er und somit konnte er kaum wissen, ob das was sein Onkel ihn erzählt hatte, wirklich stimmte.
Das er ihr ihre Überreaktion nicht übelnahm, war gut und erleichterte sie doch ungemein. Denn nun ja, es war für sie wirklich nun einmal nicht leicht, wobei er mit seinen nächsten Worten ihr klar machte, dass es eben nicht nur für sie überraschend war. Und er hatte recht, denn für ihn war es dies auch und dies hatte sie vor lauter auf sich und ihre Eltern konzentrieren nicht bedacht. Ja, sie hatte sogar angenommen, dass es für ihn doch etwas leichter war zu realisieren, da er doch etwas mehr Lebenserfahrung hatte und eben auch schon Erwachsen. Doch hieß das wirklich, dass es leichter war??? Wohl eher nicht, wie seine Worte zeigten. Doch sie wusste darauf nicht wirklich, etwas zu sagen und dann waren sie auch schon beim Thema Immunität und was das mit Familienverhältnissen zu tun hatte. Wobei sich herausstellte, dass es eine Art Familienerbe war, wobei sie nicht sicher war, ob sie sich darüber freuen sollte oder nicht. Die Kräfte waren ja in Grunde schon ein Erbe an sich und da sie gewusst hatte, dass ihr Vater ein Mutant gewesen war, dass diese eben auch schon ihm stammten. Somit war es ein Familienerbe, worauf sie wirklich hatte verzichten können, auch wenn sie sich mittlerweile damit arrangiert hatte. „Verstehe.“ Meinte sie daher nur schlicht.
Nun für Scott schien es nur eine Formalität sein und er sich relativ sicher, dass ie verwandt waren. Zoey hingegen war es nicht und auch nicht, ob sie es wollte. Ja, nicht einmal, ob sie sich freuen sollte. Okay, ein Teil in ihr freute sich sehr wohl einen Teil ihrer Familie kennen zu lernen, wo sie immer geglaubt hatte, dass sie diese nie kennenlernen würde. Doch anderseits war es eben auch die Familie, in der ihr Vater sie nicht gewollt hatte, denn er hatte ja nicht einmal zugelassen, dass Zoey wenigstens mit den restlichen Familienmitgliedern Kontakt hatte. Hinzu kam, dass sie Scott bisher eher als Lehrer bzw. stellvertretenden Schulleiter gesehen hatte und nun eben als Teamleiter der X Men. Nie im Traum hätte sie daran gedacht, dass sie verwandt sein könnten und dass es nun so war, war schon eine etwas komische Vorstellung. Ein Grund mehr, nachzuhaken, ob es etwas ändern würde zwischen ihnen, wobei seine Antwort zeigte, dass er scheinbarbereit war in seine Familie aufzunehmen, sollte es wirklich so sein. Vorausgesetzt sie wollte es. Zoey trat von einem Bein auf das andere, unsicher und verwirrt, denn gerade wusste sie wirklich nicht, was sie wollte bzw. ob sie dies wirklich wagen sollte. „Dir sollte klar sein, dass das Ärger für dich bedeuten könnte, denn dein Onkel wollte mich nicht in dieser Familie.“ Gab sie daher auch zu bedenken, besonders da sich ja Scott und sein Onkel nahstanden. Oft genug hatte sie die Beiden zusammen gesehen, wenn dieser mal hier gewesen war, um eben Scott zu besuchen.