Der April 2015 ist geprägt von Festnahmen und Durchsuchungsbefehlen. Neben den X-Men ist auch Steve Rogers in Visier des Staats geraten. Nachts traut sich kaum mehr jemand auf die Straßen, nachdem straffällige Mutanten aus Guantanamo-Bay befreit wurden.
Woher hätte Kilgrave auch wissen können, daß Marrow ihm nur etwas vormachte und alles andere als am Boden war? Und dass sie in Wahrheit nur ihre Kräfte sammelte. Kilgrave sah sich schon am Ziel als sie plötzlich hervorschnellte und einen Dorn auf ihn schleuderte. Das tat sie in so einer Schnelligkeit, dass er kaum Zeit fand, ihm auszuweichen. Doch er hatte Glück, denn der Dorn traf ihn nicht. Wer hätte auch gedacht, dass das Miststück jetzt auf Angriff übergehen würde? Es machte ihn rasend, als sie ihm noch mit einem zweiten Dorn drohte. Der Brite mochte es gar nicht, unterlegen zu sein und stellte noch einmal klar, dass er bestimmte, wann aufgehört würde. Wenigstens schleuderte Marrow nicht wild drauflos und ließ ihm noch Zeit, zu entscheiden. So war er bisher noch nie ausgetrickst worden, ausser von Jessica.
Kilgrave blieb nichts Anderes übrig, als die Kämpferin zum Arzt zu schicken. Marrow hatte ihn ganz schön in der Hand. Keine Frage. Denn er zweifelte keine Sekunde daran, dass ihn der nächste Dorn treffen würde. Er musste schon zugeben, dass er ganz schön erleichtert war, als sie den Dorn endlich sinken ließ und scheinbar etwas zur Vernunft kam. Ob er wollte oder nicht, er hatte jetzt erstmal keine Waffe mehr. Das hieß, er konnte nicht mehr befehlen. Dass diese Kämpferin überhaupt hier gewesen war, war schon ein purer Zufall gewesen. Jetzt fühlte er sich doch eher ziemlich hilflos. Er war jetzt hier mit einer Irren zusammen, die sich nichtmal kontrollieren ließ. Er sass jetzt richtig in der Scheiße. Sonst war er immer derjenige, der andere einschüchterte, aber er musste schon zugeben, dass er jetzt selbst ein wenig Angst hatte. Marrow wurde zumindestens etwas vernünftiger und machte dem Briten ein Angebot. Sie war offenbar gewillt, mit ihm zu reden. „Warum nicht gleich so?“, knurrte er. Dann hätte man sich das ganze Theater sparen können.
Er musste zugeben, dass ihr Angebot fair klang. Allerdings wollte sie wieder zurück in die Halle gehen. „Von mir aus! Dann ist das hier alles nicht passiert!“ Denn darauf lief ihre Forderung ja garantiert hinaus. Aber ihr Angebot klang wirklich sehr fair. Kilgrave war nicht der Mensch, der anderen Versprechungen machte, aber in dem Fall hatten sie beide etwas davon, wenn es eingehalten wurde. „Du bist ganz schön gerissen!“, gab er zu. „In Ordnung. Ich schweige wie ein Grab.“ Auch wenn er nicht begriff, wieso sie das wollte. Allerdings war ihm das nicht genug. „Aber woher weiß ich, dass Du es auch einhältst? Wir brauchen eine Sicherheit!“, fand er. Das war eine gute Frage. Es würde auf jeden Fall seinem guten Ruf schaden, wenn sich rundsprechen würde, dass es auch Wesen gab, denen er nicht befehlen konnte.
Tatsächlich waren Marrows Verletzungen schon fast alle wieder verheilt. Kilgrave hielt ihrem Blick stand. „Lass uns gehen. Wir waren nie hier unten!“ Damit ging er wieder nach oben und wartete, dass Marrow auch wieder hochkam. Sie waren glücklicherweise immer noch allein. „Also, wieso verschwindest Du immer und kommst dann wieder?“, begann er mit dem Gespräch. Er hatte so einige Fragen an sie. Wenn er schon das Angebot hatte, würde er es auch nutzen.
Noch ehe die Kämpferin auf Kilgrave losgehen konnte, hatte er den Befehl ausgesprochen. Er war kein Punching-Ball, auf den man nach Belieben einprügeln konnte. Das konnte sie vergessen. Deshalb mußte er es noch rechtzeitig verhindern. Außerdem war ihr zertretenes Handy irrelevant. Hier ging es einzig und allein um Marrow. Und um nichts Anderes. Voller Genutguung genoss der Brite dann den anschließenden Kampf zwischen den beiden Frauen. Daß sich Marrow aber auch so gut schlug, damit hätte er nicht gerechnet. Das passte ganz und gar nicht in seinen Plan. Wie sollte sie sonst ihre Lektion lernen können? Irgendwann war die kleine Kanalratte so rasend, dass sie versuchte, auf Kilgrave loszugehen und ihn anzugreifen. Aber das ging natürlich glücklicherweise daneben, denn auf die andere Kämpferin war echter Verlass. Sie zog Marrow am Knöchel, während Kilgrave sicherheitshalber mal einen Schritt zurückwich. Denn das Letzte, was er wollte, war in diesen Kampf verwickelt zu werden. Das war ganz und gar nicht sein Stil. Marrows Strafe folgte auf dem Fuß, in dem sie gegen die nächste Wand geschleudert wurde.
Schließlich entschied sich Kilgrave dazu, den Kampf zu beenden und sagte laut und deutlich: „Stopp!“ Marrow hatte jetzt endlich ihre Lektion gelernt und würde brav sein und tun, was er ihr sagte. Lachend sah er auf sie hinab. Sie lag jetzt zusammengekauert und wimmernd in der Ecke und schützte mit ihren Armen Hals und Gesicht. Für den Briten war das Musik in seinen Ohren. Endlich gab sie nach und wollte kooperationsbereiter sein. „Na also, es geht doch! Warum vorher so zickig?“, wollte er wissen. Nichts hasste er mehr, als solche Weiber, die herumzickten. Mit ihrer Antwort war er allerdings ganz und gar nicht zufrieden. „Nur ein Mädchen? Du lügst, wenn Du nur den Mund aufmachst!“, rief er wütend. „Irgend Etwas findet Magneto an Dir! Also, was ist es? Welche Fähigkeiten besitzt Du?“, drängte er weiter. Daß sie jetzt solche Schmerzen hatte und wimmernd in der Ecke lag, das war sie selbst schuld. „Ich habe es ja im Guten versucht! Aber das wolltest Du ja nicht!“ Und jetzt war das Gejammere groß. Kevin genoss es, sie weiter zu quälen und zu demütigen.
Doch plötzlich schnellte sie ruckartig hoch und schleuderte einen Dorn auf den Briten. Kilgrave war völlig perplex und konnte ihm nicht einmal mehr ausweichen. Zum Glück verfehlte der Dorn aber seinen Oberarm um Haaresbreite. Noch ehe er etwas erwidern konnte, hatte das Miststück auch schon einen zweiten Dorn in der Hand und entfernte sich von der Kämpferin. „Wag es ja nicht!“, funkelte er sie wütend an, aber sie beschloss einfach mal, dass es jetzt genug war. Wann genug war, das hatte sie nicht zu bestimmen. „ICH bestimme, wenn aufgehört wird!“, wetterte er. Kilgrave mochte es nicht, wenn andere das letzte Wort hatten. Er hatte allerdings mit allem gerechnet, nur nicht mit so einer Reaktion. Clever war sie, das mußte man zugeben. Und raffiniert auch. Jedoch ließ er sich normalerweise nicht so leicht austricksen. Nicht von Fremden. Bei Jessica war das etwas völlig Anderes. Er mochte ihr kleines Katz- und Mausspiel. Aber das hier? Im Nu hatte sich das Blatt gewendet und aus dem Täter war ein Opfer geworden. Kilgrave hasste es, zu verlieren. Allerdings hielt er ihr zugute, dass sie ihm die Zeit gab, sich zu entscheiden und den zweiten Dorn nicht sofort warf. Trotzdem stararte er sie wohl völlig überrascht mit offenem Mund an. Denn das Ganze war so schnell gegangen, dass er kaum Zeit gehabt hatte, zu reagieren.
Er musste wohl oder übel zugeben, dass sie ihn in die Enge getrieben hatte. Kilgrave schnaubte. „Meinetwegen!“, gab er genervt zu. „Hau ab. Geh zum nächsten Arzt und lasse Dich dort verarzten!“, befahl er der Kämpferin. Ihm war echt nichts Anderes übriggeblieben, wenn er nicht wollte, dass der Dorn ihn traf. Also hatte sie absichtlich den ersten vorbeifliegen lassen. Sozusagen als kleine Warnung an ihn. Dann wandte er sich Marrow wieder zu. „Zufrieden? Aber tu das Ding endlich weg!“ Er war über sich selbst erstaunt, dass er darauf eingegangen war. Selbst kämpfen konnte er nicht. Das hatte er nie gelernt. Dafür hatte er meistens andere, die es für ihn taten. Aber wenn die andere Kämpferin weg war, hatte er keine Waffe mehr. Das war leider Fakt. Ein Patt. „Also gut, reden wir!“ Damit war er ihr auch einen Schritt entgegengekommen, mal sehen, ob sie es auch tun würde.
Kilgrave ließ sich von so einer dahergelaufenen Kanalratte nicht verspotten. Wenn er ihr schon nicht befehlen konnte, würde es doch hoffentlich bei anderen gehen. Das mußte er unbedingt ausprobieren. Es machte ihn schließlich auch etwas nervös, weil er nicht genau wusste, ob es an seinen Fähigkeiten lag oder an Marrow. Er musste es wissen. Unten im Keller angekommen, kam ihm tatsächlich in Form einer trainierenden Kämpferin ein glücklicher Zufall zu Hilfe. Erleichtert nahm er zur Kenntnis, dass er ihr ohne große Probleme befehlen konnte. Der Brite achtete natürlich sorgfältig darauf, daß die Kämpferin ihn nicht schlagen konnte und gab ihr sofort den Befehl, Marrow zu verprügeln. Sie brauchte dringend eine Lektion, damit sie endlich verstand.
Es machte Kilgrave großen Spaß, den beiden Frauen beim Prügeln zuzuschauen. Damit Marrow soforot Bescheid wusste, stellte er erst einmal klar, dass die Andere erst aufhören würde, wenn er Stopp gesagt hatte. Beide waren nicht schlecht, sogar Marrow. Sie schlug sich erstaunlich gut. Besonders brisant war die Tatsache, dass sie Marrow offenbar kannte. Besser konnte es nicht für ihn laufen. Zwei Freunde, die sich normalerweise niemals wehtun würden, begannen, sich gegenseitig zu zerfleischen. Das gefiel Kilgrave. Es war genau nach seinem Geschmack. Marrow flehte ihre Peinigerin regelrecht an, aufzuhören, doch diese dachte nicht im Traum daran. Zufrieden sah der Dunkelhaarige zu, wie Marrow wieder stürzte, doch im nächsten Moment rollte sie sich weg und der Tritt der Anderen traf nur den Boden. Es war ein harter Kampf und Kilgrave musste nicht einmal Eintritt dafür zahlen, dachte er grinsend. Ihm entging natürlich nicht, dass Marrow plötzlich auf ihn zukam, doch er reagierte blitzschnell und wich einen Schritt zurück, damit sie ihn nicht erreichen konnte. Aber Marrows Angreiferin reagierte auch umgehend und zog kräftig an ihrem Knöchel. Der Brite grinste, als Marrow gegen die Wand krachte. „Das war die Strafe für Deinen Ungehorsam!“, antwortete er und funkelte sie wütend an.
„Bist Du jetzt kooperativer, Marrow?“, wollte er von ihr wissen, als sie schließlich wimmernd vor Schmerzen auf dem Boden lag. „Warum klappt es bei Dir nicht?“ Kilgrave machte nun ein Zeichen in Richtung der Kämpferin. „STOP!“, rief er laut. Mal sehen, ob Marrow nun dazugelernt hatte. Sonst würde er das wieder und wieder machen. „Was bist Du?“, wollte er wissen. Aber erst mal sehen, ob sie ihm die erste Frage mal beantworten würde.
Von mir auch alles Liebe und Gute.
Kilgrave brauchte eine ganze Weile, bis er wieder seine Fassung hatte. Aber es wäre doch gelacht, wenn so eine Ratte ihn in die Knie zwingen würde. Gut, er konnte sie nicht kontrollieren, aber das hieß nicht, daß er sich nicht noch anderer Mittel bedienen konnte. Es machte ihn rasend, wie aufmüpfig Marrow war. Als sie Magneto ins Spiel brachte, hätte er sie am liebsten vor ein Auto laufen lassen. „Dich und dulden? Dass ich nicht lache!“ Langsam wurde er wieder selbstsicherer und war nicht mehr so nervös. Es war schliesslich noch nicht alles verloren. Aber leider hatte sie recht. Er duldete sie und Kilgrave wüsste nur endlich zu gerne, wieso. Als sie nach oben schaute, musste er grinsen. Und diesmal war es wieder sein arrogantes und herablassendes Grinsen. „Denkst Du wirklich, Magneto würde extra wegen DIR rauskommen?“ Dabei betonte er das „Dir“ besonders. Das waren ihre Wunschträume. „Hast Du etwa Schiss vor mir?“ Womöglich gab sie sich nur so stark, weil direkt über ihnen Magnetos Räume waren.
Natürlich wollte sie wissen, warum Kilgrave das alles wissen wollte. „Weil ich keine Konkurrenz dulde! Ist das klar?“, drohte er ihr. Wenn sie es schon wissen wollte. „Lass Dir ja nicht einfallen, Dich zwischen uns zu drängen! Ich kann nämlich ganz schön ungemütlich werden, wenn ich will! Auch wenn es unwahrscheinlich ist, daß Du jemals meine Position erreichen wirst, aber schon allein jeder Versuch ist strafbar. Hast Du das verstanden?“ Daß sie jetzt in Richtung Keller ging, kam Kilgrave sehr zugute. Dann konnte er ihr gleich auch noch eine kleine Lektion erteilen. Denn ganz sicher funktionierten seine Gedankenkontrolle noch bei anderen. Im Luftschutzkeller sahen die beiden eine weitere junge Frau. Zufällig wusste Kilgrave, dass sie eine sehr gute Kämpferin war. Mehr brauchte er nicht zu wissen, um seinen finsteren Plan in die Tat umzusetzen. Einfach ihr einen Befehl geben, ging leider nicht. Sie würde ihn nicht einmal hören können, da sie per MP3-Player Musik hörte. Marrow grüßte sie freundlich und Kilgrave stieß die Tür auf. Er steuerte geradewegs auf die trainierende Frau zu und riss ihr den MP3-Player vom Ohr, so dass er auf den Boden fiel. Anschließend trat er ordentlich darauf, dass es unter seinen Füßen knackte und der Player kaputtsprang. Dann gab er ihr sofort den Befehl.
Gleich würde er ja sehen, ob er noch Kräfte hätte oder nicht. „Kümmere Dich um Marrow und verprügele sie, bis ich Stopp sagen!“, befahl er ihr. Erschrocken sah Done Kilgrave mit großen Augen an. Sie hätte am liebsten etwas gesagt, doch dazu war sie nicht mehr gekommen. Stattdessen bewegte sie sich umgehend wie ferngesteuert auf Marrow zu und begann, auf sie einzuprügeln. Kilgrave sah sich das Spektakel an und war zufrieden. Er hatte doch gewusst, dass es nicht an ihm gelegen hatte. Er war regelrecht erleichtert. Dann wandte er sich an Marrow. „Ich werde die Informationen schon noch aus Dir rausprügeln. Das verspreche ich Dir!“ Und mit einem Mal fühlte er sich wieder richtig gut und befreit. Alles war wieder gut. „Also, wieso konntest Du mir widerstehen?“, stellte er seine erste Frage, während Marrow wohl Mühe hatte, der Kämpferin auszuweichen. Er mußte zugeben, sie war verdammt gut. Und der kleinen Gossenratte wäre es wohl hoffentlich eine Lehre!
Nein, die Genugtuung, einfach abzuhauen, würde Kilgrave ihr nicht geben. Niemals. Auch wenn er jetzt ein wenig unsicher wurde und sich anspannte. Er sah Jessica, wie sie ihn auslachte. Kilgrave hörte regelrecht ihr: „Das schadet Dir nichts. Du bist nicht immer der Überlegenere! Es geschieht Dir ganz recht!“ Aber er wollte das nicht. Er mußte diese kleine Mistkröte doch dazu bringen können, zu tun, was er sagte? Das gab es doch gar nicht. Wie war das nur möglich? Innerlich kochte er vor Wut und es war ein regelrechtes Wunder, dass er noch nicht rot angelaufen war. Seine schützende Mauer, die ihm jahrelang Sicherheit gegenüber anderen vermittelt hatte, brach mit einem Mal zusammen. Aus heiterem Himmel. Er hatte es bisher gar nicht anders gekannt, die Menschen wie Marionetten nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Sie waren für ihn wie Spielzeuge gewesen, mit denen er machen konnte, was er wollte.
Marrow sollte nur ja aufpassen, denn Kilgrave konnte ganz schön unberechenbar sein, wenn er wollte. Aber wo er früher einfach nur befehlen konnte, wusste er nicht wirklich, wie er mit ihr umgehen sollte. Bei Jessica war es klar, aber das war auch etwas völlig Anderes. Er liebte sie, da war das nicht so schlimm, wenn er sie nicht kontrolieren konnte. Aber hier….Und dann auch noch bei so einer Kanalratte. Demütigender ging es bald echt nicht mehr. „Wieg Dich nur ja nicht zu sehr in Sicherheit, nur weil Du mir widerstehst!“, rief er wütend. Sie beschimpfte ihn nun und meinte, er wäre zu weit unten. Ja, sie hatte recht. SO tief war er noch nie gesunken. Der Brite wusste auch nicht, wie er das verkraften sollte. Er wusste nicht einmal, wie er damit umgehen sollte und war gerade absolut hilflos. Vermutlich antwortete er deshalb nichts darauf. Ansonsten wäre er wohl schon längst ausgerastet. Aber diese Situation war einfach zu surreal.
Keiner, außer Jessica hatte ihn bisher so vorgeführt. Noch nie hatte er bisher seine Fassung vor anderen verloren. Aber er drohte es gerade hier. Ausgerechnet vor Maddow. Sollte er nicht doch einfach gehen? Nein, soweit kommts noch. Er war doch sehr verwundert, dass sie ihm von selbst anbot, Fragen zu beantworten. Du wirst mir sofort…..“ Doch mitten im Satz brach Kilgrave ab. Es war einfach die jahrelange Gewohnheit. Es war ihm so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er gar nicht mehr anders konnte. Dann mußte er seufzen, als es ihm wieder siedendheiss einfiel, dass es bei Maddow zwecklos war. „Warum verschwindest Du immer für eine Weile und kommst wieder? Und was hat es mit den Knochenplatten im Gesicht auf sich?“ Man, was war das komisch, normal zu sprechen.
Kilgrave runzelte die Stirn. Er hatte gehofft, dass er jetzt endlich die Antworten bekommen würde, die er brauchte, doch stattdessen bemerkte er, daß Marrow noch im Vollbesitz ihres freien Willens war und sich über ihn lustig machte.
„Willst Du Dich etwa über mich lustig machen? Das würde ich Dir nicht raten!“, zischte er wütend. Dagegen war er hochgradig allergisch. Und am liebsten hätte er ihr eine Lektion verpasst, die sich gewaschen hatte. An Phantasie mangelte es ihm nicht im Geringsten. Er hätte genau gewusst, wie er sie hätte leiden lassen können. Doch hier war es etwas Anderes, was sein Vorhaben blockierte. Aber was hatte er sonst noch in der Hand, wenn seine Kräfte versagten? Er hatte das noch nie und merkte, wie seine Fassade begann, zu bröckeln.
Die Erkenntnis, dass seine Gedankenkontrolle beim 2. Mal ebenfalls versagt hatte, war wie ein Schlag in den Magen für ihn. Es machte ihn unsicher und er verlor einen Teil seiner Selbstsicherheit. Noch nie zuvor hatte er sich so hilflos gefühlt. Er wünschte, daß noch ein Dritter in die Halle kam, an dem er es ausprobieren konnte. Denn Kilgrave musste unbedingt wissen, ob es seine Kräfte waren, die versagten oder ob es an Marrow lag. Aber er vermutete eher, daß es an ihr lag. Die Tatsache, daß seine Gedankenkontrolle wieder nicht geklappt hatte, machte ihn ganz verrückt. „An Deiner Stelle würde ich mich nicht mit mir anlegen!“, funkelte er sie wütend an. Und dann dieses Gelächter, was den Briten nur noch aggressiver machte. Es war ganz klar, daß sie sich über ihn lustig machte. Und das in jeder Beziehung. Was bildete die kleine Ratte sich ein? Wenn sie nur wüßte! Irgendwann würde er sie draussen mal erwischen und befehlen können, hoffte er. Außerdem war da war immer noch die Tatsache, daß er hohes Ansehen bei Magneto genoss. Aber, was machte sie so außergewöhnlich? Außer, daß sie scheinbar immun gegen mich war?
„Denkst Du wirklich, Du könntest mir das Wasser reichen? Sehe ich wirklich so aus, als würde ich in einen Zirkus gehen? Wovon träumst Du nachts?“, versuchte Kilgrave, seine Fassung zu bewahren, aber es war nicht einfach. Seine Stimme bebte. Allein schon wie beide gekleidet waren, war ein Unterschied wie Tag und Nacht. „Sieh Dich doch mal an. Allein, wie Du schon herumläufst!“, versuchte er weiter auszuteilen. Er brauchte dringend eine neue Waffe bei ihr. Jetzt erst merkte er, wie selbstverständlich die Gedankenkontrolle in seinem Leben geworden war. Sie war richtig existentiell geworden in seinem Leben. Normale Gespräche hatte er nie führen können. Seit seiner beschissenen Kindheit. Seinen verfickten Eltern hatten das verbockt. Es war seltsam, sich mit jemandem normal unterhalten zu müssen. Kevin hatte ja nicht einmal Freunde früher gehabt. Dazu hätte er als Laborratte wohl auch kaum Zeit gehabt, dachte er hasserfüllt. Marrow gegenüber war er verwundbar geworden. Und das gefiel ihm ganz und gar nicht.
Nachdem Kilgrave Marrow befohlen hatte, spürte er gleich wieder Genugtuung in sich aufsteigen. Er genoss das Gefühl der inneren Zufriedenheit, wieder jemanden unter Kontrolle gebracht zu haben. Macht auszuüben war doch schon um Einiges besser als dieses langweilige Geschwafel. Auf diese Art und Weise würde er sich nach und nach alle Informationen holen. Aber diesmal passierte etwas, womit er nicht gerechnet hätte. Marrow setzte sich nicht umgehend in Bewegung und kam wie ferngesteuert zu ihm nach oben, so war schließlich die normale Vorgehensweise, sondern sie wagte es sogar, seinen Befehl abzumildern und beinahe umzukehren. Wie bitte? Hatte er richtig gehört? Er sollte runterkommen? Der Brite stutzte. Diese Person wurde immer mysteriöser. Hier stimmte doch total etwas nicht. Kilgrave musste sie daher wohl anstarren wie ein Auto.
Lag ihre Fähigkeiten vielleicht darin, daß sie immun gegen ihn war? „Ich soll was?“ Er musste unbedingt versuchen, ob mit seinen Fähigkeiten noch alles in Ordnung war. Es war eigentlich völlig unmöglich, daß sie immun war. Nun gut, auf ihre Bitte, runterzukommen, ging er mal ein. „Von mir aus!“, brummte er und gab also schließlich nach. Jedoch nur, weil sie bereit war, mit ihm zu reden. Magneto würde es wohl nicht wagen, ihn zu bestrafen. Dafür war er viel zu wertvoll, gab er sich selbstsicher. Außerdem hatte er sich noch nie etwas aus Vorschriften gemacht. Aber während er die Stufen hinabstieg, überlegte er, was da schiefgelaufen sein konnte. Gerade hier in dieser Lagerhalle. Sie befanden sich sogar beide in einem geschlosenen Raum, wo es sogar noch besser klappen sollte als draußen. Aber auch wenn Marrow freiwillig mit ihm reden wollte, würde er es noch einmal mit einem Befehl versuchen.
Kilgrave war nun unten und stellte sich genau vor sie. Von hier unten sah sie noch verlodderter aus als von oben. Fordernd verschränkte das Gör die Arme vor der Brust. Angewidert sah der Brite auf sie herab. Er musste sie so schnell wie möglich unter Kontrolle bringen. Diesmal wurde er eindringlicher. „Du wirst mir sofort sagen, was Du für Fähigkeiten hast!“, befahl er ihr noch einmal und hoffte, daß es diesmal klappte. Das war Kilgrave außer bei Jessica noch nie passiert. Selbst Mutanten waren nicht immun gegen ihn. Das hatte man ja bei Cage gesehen. Er konnte ihm ohne Probleme befehlen. Oh Gott, Cage, dieser Mistkerl. Wenn er an ihn dachte, kam ihm sein ganzer Mageninhalt hoch. Er versuchte allen Ernstes, sich zwischen Jessica und Kilgrave zu drängen. Der Kerl brauchte auch dringend noch eine Lektion. Er musste endlich kapieren, daß Jessica zu Kilgrave gehörte.
Und um das Ganze zu bekräftigen, gab es auch gleich noch einen weiteren Befehl.„Außerdem wirst Du mir mehr über Dich erzählen!“
Das sollte erstmal reichen, dachte er und wartete ab, was Marrow ihm alles sagen würde.
Was Kilgrave schonmal gar nicht leiden konnte, war, wenn einer herumlief, als wenn er aus der Gosse käme. Damit fing es schonmal an. Er selbst achtete peinlich genau auf sein Äußeres und lief immer wie aus dem Ei gepellt herum. Leute, die sich gehen ließen und sich wie Penner kleideten, kassierten eine Menge Minuspunkte bei dem Briten ein. Aber genau das war bei Marrow der Fall. Aber Magneto schien das wohl alles ziemlich egal zu sein. Er nahm wohl jedenbei sich auf. Hauptsache, er besaß irgendwelche Fähigkeiten. Aber mal ehrlich, was konnte Marrow schon gross können? Sie sah nicht gerade danach aus. Hatte er vielleicht eine heimliche Tochter? Eine Geliebte konnte es auch nicht sein. Was war nur ihr verdammtes Geheimnis? Irgend Etwas verschwieg Magneto ihnen. Aber Kilgrave würde schon herausfinden, was es war.
Er bemühte sich, freundlich zu sein, obwohl er sich kleine Sticheleien nicht verkneifen konnte. Als Marrow nach oben sah, konnte der Brite erkennen, daß sie Dornen an ihren Schultern und der Wirbelsäule hatte. Selbst ihr Gesicht war voller kleiner Knochendornen. Was war das? Es sah total abstossend aus. Mit so einer Frau würde er niemals ins Bett steigen wollen. Die würde er nichtmal mit der Kneifzange anfassen. Man konnte wirklich bei Marrow nicht davon sprechen, daß sie besonders attraktiv aussah. Eher im Gegenteil. Ob das ihre „tollen“ Superkräfte waren?, dachte er sarkastisch. So Etwas zählte ja nicht zu Kräften. Aber eins wußte er nun: Marrow war eine Art Mutant. Auch wenn Kilgrave nicht wußte, wozu das wohl gut sein sollte. Aber sie konnte sich so wohl besser verteidigen. Einige konnten durch ihre Kräfte schneller laufen, oder höher springen, andere konnten fliegen und sie? Kilgrave konnte Marrow absolut nicht einordnen. Und wieso lief sie barfuss? Konnte sie sich keine Schuhe leisten?
Ihre Antwort glaubte der Dunkelhaarige sofort. „So wie Du aussiehst, sicher nicht.“, spottete er ein wenig und hätte fast losgelacht. Marrow und beschäftigt? „Laß mich raten! Die Gosse ist Deine geheime Mission!“, grinste er sie fies an und stichelte weiter. „Ach nur so! Du solltest Dir echt mal Schuhe anziehen. Ist Dir das nicht zu kalt?“ Kilgrave hatte allerdings schon bald keine Lust mehr auf dieses sinnlose Geschwafele. Er hatte noch nie irgendwelchen Smalltalk gemocht. In Wahrheit interessierte ihn das nicht im Geringsten, was die Leute machten. Sicher, bei Marrow war es insofern interessant, dass er er mehr über sie herausfand. Aber nicht übers Reden. Das hatte er noch nie getan.
Kilgrave brauchte das Gefühl der Macht und Kontrolle. Normale Gespräche waren auf Dauer zu langweilig. „Komm her und sag mir, wo Du genau gewesen bist!“, befahl er ihr daher jetzt in süßlichem Ton. Man hätte glatt meinen können, es wäre eine nette Bitte gewesen, war es aber ganz und gar nicht. Der Brite würde sich seine Informationen lieber auf diese Art holen. Das war spannender und interessanter. Er holte sich immer alles mit Gewalt. Seine Fähigkeiten kamen ihm dabei sehr zugute. Schließlich konnten sich seine Opfer gegen seine Kräfte nicht wehren und würden umgehend tun, was er befahl. Und hinterher würden sie alles wieder vergessen haben. Ausnahmslos.
Das fände ich eine sehr gute Idee. Ich bin auch oft auf Discord und wäre auf jeden Fall dabei. Da kann man dann manche Leute sicher auch besser erreichen. Man kann schneller über Plays reden als über PMs. Das ist im Discord fix erledigt. Ich fände es wirklich schön, wenn die Community so etwas zusammenrücken würde.
Endlich war das hysterische Frauenzimmer mit seiner Tochter weg, doch die Albino-Frau konnte sich dank Kilgraves Befehl nicht von der Stelle rühren. Wie ein scheues Reh starrte sie den Briten an und musterten ihn. Etwas, was er ganz und gar nicht leiden konnte. Sowas machte ihn nervös. Anstatt dem Meister der Gedankenkontrolle seine Fragen zu beantworten, zuckte sie nur gelangweilt mit den Schultern. Kilgrave fragte sich, was das sollte. Aber er würde sie schon zum Reden bringen. Sein Geduldsfaden war jetzt schon fast bis zum Zerreissen gespannt. Ihre trotzige Art würde ihr ganz und gar nichts nützen. Nicht bei Kilgrave.
Natürlich würde er sie nicht eher gehen lassen, bis sie geredet hätten. Er wollte unbedingt wissen, wer sie war und was ihr merkwürdiges Verhalten zu bedeuten hatte. Vorher könnte sie sich auf den Kopf stellen. Er würde sie nicht eher weglassen, bis er seine Informationen hatte. Zuerst einmal wollte er das mit der Tüte wissen. Wer trug schon eine Tüte über dem Kopf, wenn er nicht etwas zu verbergen hatte? Wenigstens gab sie zu, daß sie ihr Gesicht nicht nur verdeckt hatte. „Umso schlimmer. Sie können mir nicht weismachen, daß Sie nichts zu verbergen haben!“ Die Weißhaarige behauptete dann aber, daß sie sich nicht mehr verstecken würde, als andere Leute. „Hören Sie, ich kann es nicht leiden, wenn man mich anlügt!“; sagte er und beugte sich drohend über sie. „Außerdem habe ich Ihnen nicht erlaubt, mich zu duzen!“ Wo kamen wir denn da hin? Keiner schien hier Anstand zu besitzen. Es war wirklich traurig.
Anschließend wagte sie es wirklich, zu sagen, daß Kilgrave das nichts anginge. Sie versuchte wohl gerade, die Rollen zu vertauschen. Aber das würde der Brite unter keinen Umständen zulassen. „Ok, anders.“ Offenbar gab es keine andere Möglichkeit mehr. „Sie wollen also nicht kooperieren? Wie Sie wollen!“ Die Frau würde nicht einmal merken, wenn sie ihm brav alle seine Fragen beantworten würde. Er würde ja nur ein paar Informationen brauchen. Mehr würde es nicht sein. Und es würde ihr nicht einmal wehtun. Nur ein paar kleine Befehle. Kilgrave spürte wieder den Drang, sie unter Kontrolle zu bekommen und Macht über sie ausüben zu können. Sie werden mir sofort sagen, wer Sie sind warum Sie eine Tüte getragen haben. Erzählen Sie mir von Ihren Fähigkeiten und besonders von den Schwächen!“, befahl er ihr in einem ruhigen, aber herrschsüchtigen Ton. Er wußte, daß sie nun nicht mehr anders konnte. Wenn Kilgrave seinen Virus durch die Luft übertrug, waren seine Opfer rettungslos verloren. In ihnen entstand so ein Drang, zu tun,was er ihnen befahl, daß sie in Panik verfielen, wenn sie daran gehindert werden würden. Für ihn war diese Art von Kommunikation etwas völlig Normales. Der Brite war es schon so gewöhnt, daß er es gar nicht mehr anders konnte.
Da sich der Tumult langsam auflöste, war es für Kilgrave ein Leichtes, die seltsame Frau endlich dazu zu bringen, stehenzubleiben. Wo sie allerdings mittlerweile stand, gefiel ihm ganz und gar nicht. Nichts hasste er mehr als nervende Blagen. Trotzdem war es ziemlich interessant, was sich zwischen ihr, dem Kind und der Mutter abspielte. Da mußte er unbedingt etwas tun und konnte nicht zusehen. Doch zuerst kümmerte er sich noch um die Polizisten, die umgehend Kilgraves Befehl ausführten.
Anschließend zwang er auch das Mädchen, seiner Mutter zu sagen, was sie in Wahrheit von ihr hielt. Es war nicht so, daß er das für die Weißhaarige tat. Er war kein barmherziger Samariter, der es nicht mit ansehen konnte, wenn eine Frau angegriffen wurde. Er tat es viel mehr, weil er große Lust dazu bekommen hatte, der Mutter einen reinzuwürgen. Er witterte großen Ärger, was bedeutete, daß sein Drang immer größer wurde, da mitzumischen. Der Brite liebte nichts mehr, als irgendwo Chaos und Verwirrung zu stiften. Und er wußte nicht einmal, wieso genau. Kilgrave konnte nicht einschätzen, was richtig oder falsch war. Erst Jessica hatte ihm versucht, den richtigen Weg zu weisen. Ohne ihre Hilfe war er regelrecht aufgeschmissen und besaß kein Einfühlungsvermögen mehr anderen gegenüber.
Jetzt ging die Mutter erneut mit Worten auf die Weißhaarige los und redete etwas von unverantwortlicher Jugend im Drogenrausch. Offenbar tat sie das wegen der Andersartigkeit der anderen. Da hätte der Brite nicht übel Lust, die beiden aufeinander losgehen zu lassen. Das wäre bestimmt ein nettes, kleines Schauspiel. Kilgrave merkte, wie gerne die Albino-Frau jetzt weggerannt wäre, doch leider war es ihr unmöglich. So war das nunmal mit meinen Befehlen. Wenn ich nichts tun würde, würde sie jetzt 12 Stunden lang so stehenbleiben, bis sie wieder bei klarem Verstand war und auch ihr Körper wieder gehorchte.
Das Ganze entwickelte sich so, wie Kilgrave gehofft hatte. Das Mädchen knallte der Mutter Kilgraves Worte an den Kopf und bekam zur Belohnung eine saftige Ohrfeige. Er amüsierte sich wirklich köstlich. Die Weißhaarige, die offenbar ein Helfersyndrom hatte, wollte nun dem Kind beistehen, aber solange Kilgrave den Befehl nicht aufhob, war sie immer noch wie festgemeißelt im Boden. „Tut mir leid, aber das geht nicht!“, meinte er bedauernd und sah sie mitleidig an. „Vielleicht überlege ich es mir ja noch und lasse Sie doch noch gehen!“, antwortete er schulterzuckend. Aber vielleicht hatte ich auch keine Lust. Schließlich wollte ich nicht, daß sie dem Kind helfen konnte, sondern es ging nach meinem Bedürfnis, daß ich sie mir näher betrachten konnte.
Als die Mutter mit hochrotem Kopf ihr Balg weggezogen hatte, richtete die Weißhaarige das Wort an Kilgrave. „Sie können nun wirklich nicht behaupten, daß dieser Pöbel Anstand hat? Ich habe doch gehört, was Sie Ihnen alles an den Kopf geworfen hat? Aber was soll man von so einem primitiven Gesocks schon groß erwarten?“, entgegnete er abwertend. „Die Kleine war noch am Besten!“, grinste er sie hämisch an. Natürlich nur, weil er da nachgeholfen hatte, aber das ging die Albino-Frau gar nichts an.
Demonstrativ sah sie auf ihre Füße und wollte, daß Kilgrave das unterließ. „Erst reden wir!“ Vorher würde er gar nichts tun. Natürlich ging er nicht mit einem Wort darauf ein, warum er es tat. Er hatte sich noch nie für etwas rechtfertigt und würde auch jetzt nicht damit anfangen. „Wer sind Sie? Und wieso haben Sie vorhin Ihr Gesicht mit einer Tüte bedeckt? Wovor verstecken Sie sich?“ Zuerst einmal fragte er sie ganz normal, allerdings konnte sich das auch schnell ändern, je nachdem wie kooperationsbereit sie war.
Wenn man das so selten macht, vergisst man leicht, wo es war. 😉 Hatte dann im Steckbrief irgendwo nach einer Bearbeitung gesucht.
Danke 🙂
Alles klar, auch wenn ich erstmal etwas suchen mußte. Ehe ich mal gefunden habe, daß das Bearbeiten ganz oben stand, na ja, jetzt habe ich es ja. Super, danke Dani, hast mir sehr geholfen! ^^
Hallo Dani,
das ging ja fix. Vielen lieben Dank. Muß ich mal schauen. Da war ich tatsächlich vorhin. Ich melde mich nochmal, wenn es nicht geklappt hat.